Montag, 15. Januar 2018

Grünkohl-Risotto mit Wintergemüse-Chips

Manchmal haue ich mir beim Einkaufen selber auf die Finger...zum Beispiel, wenn ich mitten im tiefsten Winter (auch wenn die Sonne scheint, es 8°C sind und schon Ostern riecht ;) nach den Tomaten greifen will 😱
Habt ihr auch Gemüse, welche ihr einfach unabhängig von der Saison kauft? Bei mir sind das Möhren und Tomaten. Die esse ich das ganze Jahr über. Möhren kommen zum Glück irgendwie immer aus Deutschland oder wenigstens aus den Niederlanden...aber Tomaten 😬 Die kommen ja immer aus Spanien im Winter. Und außerdem schmecken die auch gar nicht. Ist wie mit Erdbeeren im Winter. Deshalb haue ich mir beim Einkauen auf die Finger und sage (zugegebenermaßen innerlich) "Keine Tomaten im Winter, Patricia!" Diesen Winter ist mir das schon ganz gut gelungen. Stattdessen habe ich öfter Kohlsorten gekauft. Grünkohl zum Beispiel! Aber auch Rote Bete und Pastinaken! Aus den drei Wintergemüsesorten gibt es heute dieses Risotto mit Gemüsechips! Das isst sich mit guten ökologisch-nachhaltigem Gewissen 😉

Das Risotto habe ich mit Milch und Gemüserbrühe zubereitet, was vielleicht etwas befremdlich klingen mag. Ist ja schon fast herzhafter Milchreis. Aber die Milch mildert den Kohlgeschmack etwas ab, ich mag das ganz gern und in dem Risotto passt es auch, versprochen! :) Und die Gemüseschips! Die bekommt man mittlerweile in jedem Laden, aber für sehr teures Geld. Selbstgemacht ist da günstiger und geht vor allem super schnell!
Winterrezept - Glutenfrei - sieht nicht so appetitlich aus bei mir, aber ist wirklich lecker!

Grünkohl-Risotto:
 75 g Risottoreis
3-4 "Zweige" Grünkohl 
1 Zwiebel
200 ml Gemüsebrühe
100 ml Milch
1 Prise Pfeffer

Für die Wintergemüse-Chips:
1 Pastinake
1 Rote Bete Knolle
etwas Olivenöl
Meersalz

Zubereitung:
Grünkohl klein zupfen und waschen. Mit einem Tuch trocken tupfen oder gut schleudern. Die Hälfte davon auf ein Backblech verteilen, die andere kommt in das Risotto. Rote Bete schälen und fein hobeln. Mit der Pastinake ebenso verfahren. Zu dem Grünkohl auf das Backblech geben und mit Olivenöl und Meersalz besprenkeln. Das Gemüse etwas hin und her schieben, dass alles benetzt ist mit dem Öl. Bei 180° Ober-/Unterhitze 15 Minunten kross backen.

Für das Risotto nun die Zwiebel abziehen und fein würfeln. In etwas Öl anschwitzen, den restlichen Grünkohl zufügen und anschwitzen bis er etwas zusammenfällt. Anschließend den Reis zufügen und mit Gemüsebrühe und Milch aufgießen. Das Risotto je nach Packungsanleitung garen. Wenn es gar ist, auf einen Teller geben und mit den Winterchips garnieren!

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Dienstag, 9. Januar 2018

Rosenkohl und Kürbis aus dem Ofen mit Pecannüsen

Rosenkohl ist wahrlich ein gefährliches Gemüse! 

Gefährlich in dem Sinne, dass es viele Menschen gibt, die diesem Wintergemüse einfach nicht viel abgewinnen können. Ich muss auch ehrlich sein, dass ich Rosenkohl nicht jeden Tag essen brauche. Nicht mal unbedingt jede Woche. Aber das heutige Rezept hat mich zumindest davon überzeugt, es sich alle paar Wochen Rosenkohl auf meinem Teller versammelt. In der Winterzeit, wohlgemerkt! ;)
Denn Rosenkohl im Ofen gegart ist nochmal etwas ganz anderes als, wenn man ihn bloß in Salzwasser kocht. Im Ofen kommen vielmehr die Aromen hervor, besonders in Kombination mit einer leckeren Marinade. Und weil man noch gut an Kürbisse kommt derzeit, habe ich ein solches Exemplar ebenfalls mit in den Ofen verfrachtet, damit der Rosenkohl nicht alleine dort vor sich hin bruzelt ;) Für eine extra Portion gute Fettsäuren, gibt es wieder einmal ein paar Nüsse, dieses Mal Pecannnüsse. Wem die zu teuer sind: Walnüsse machen sich auch ganz famos! Das alles bettet sich auf Rucola und fertig ist ein vitaminreiches, kohlenhydratarmes, aber leckeres und sättigendes Gericht für den Winter!
Die Bilder sind dieses Mal mit meiner Handykamera entstanden, bitte seht mir die bescheidene Bildqualität daher nach. Das Schreibtisch-Chaos im Hintergrund bitte auch! 😌
Am nächsten Tag habe ich das Gericht zwar nochmal gekocht, aber es war abends und die Lichtverhältnisse sind dann auch nicht so das Wahre...
Man munkelt, es könnte auch Rosenkohl-Verächter schmecken - Low Carb - Glutenfrei - Vegan

Inspiriert vom Heavenlynnhealthy

Zutaten für eine Portion:
ca. 10 Stück Rosenkohl
ca. 200 g Hokkaido-Kürbis
eine Hand voll Pecannüsse (natur)
1-2 EL Olivenöl 
1 EL Ahornsirup
eine gute Prise Meer-oder Kräutersalz
1 Msp Geräuchertes Paprikapulver
1 Prise Zimt
1 Prise Pfeffer
zwei Hände voll Rucola

Zubereitung:
Die äußeren Blätter vom Rosenkohl abzupfen und den Strunk abschneiden, dann halbieren. Unter fließendem Wasser abspülen. Den Kürbis ebenfalls waschen. Anschließend halbieren, das Innere mit dem Kernen entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden (etwas auf die Größe des Rosenkohls). Olivenöl, Ahornsirup, Gewürze in einer großen Schüssel verrühren. Rosenkohl und Kürbis zufügen und miteinander vermengen, sodass das Gemüse mit der Marinade benetzt ist. Im Ofen bei 200° C für 30 Minuten garen. Zehn Minuten vor Ende die Pecannüsse mit dazu geben. Den Rucola waschen, auf einen Teller verteilen und obendrauf das Ofengemüse geben.

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Donnerstag, 4. Januar 2018

Kartoffelschmarrn {Mit Genuss ins neue Jahr!}

HAPPY NEW YEAR!🎉

Starten wir mit einem Knallerrezept ins neue Jahr! 
Oder sagen wir: Mein momentan liebstes Kartoffelrezept 😍❤

Denn auch wenn die Fotos wenig spektakulär aussehen mögen, verbirgt sich hinter der Kombination an elementaren Zutaten wie Kartoffeln (wer hätt's gedacht im Kartoffelschmarren?), Grieß, Ei und Quark ein wahrer Gaumenschmaus. 

Pluspunkt 1: Kartoffeln vom Vortag sind hierfür prima geeignet!
Pluspunkt 2: Es ist ratzfatz gemacht und gelingt auch Kochanfängern!

Denn hierfür verknetet man ledigliche alle Zutaten, klatscht es in die Pfanne und kann den Teig nach Herzenslaune dort zerrupfen. Nichts mit gefährlichem Hochschmeißen in der Pfanne und hoffen, dass nichts daneben geht oder an der Decke kleben bleibt!
Man muss nur aufpassen, das es nicht zu knusprig-schwarz wird ;)

 Dazu gab es bei mir ein Möhren-Apfel-Pürree, Apfelmus geht aber auch. Oder pur! Vielleicht auch mit Zimtzucker? Versuche ich beim nächsten Mal!

Funktioniert nämlich süß als auch herzhaft. Für die herzhafte Variante könnt ihr noch gehackte Kräuter in den Teig geben. Für die Süßschnabel-Variante etwas Vanillezucker und nur ein wenig Salz.
Delikate Resteverwertung - gar nicht ungesund mit Dinkel, Kartoffeln und Rapsöl und einer kleinen Gemüsebeilage - sättigend


Zutaten für eine große Portion oder zwei schlechte Esser ;)
400 g gekochte Kartoffeln
1 happy Ei
125 g Quark (egal, ob fett oder mager)
40 g Dinkelgrieß
Salz
Rapsöl zum Anbraten

Zubereitung:
Die gekochten Kartoffeln zerstampfen oder durch eine Presse drücken. Ei und Quark verrühren. Zusammen mit dem Grieß unter die Kartoffeln mengen (geht am besten mit der Hand). Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Kartoffelmasse hineingeben und glattstreichen in der Pfanne. Einige MInuten bei mittlerer Hitze so backen lassen. Wenn ihr das hinbekommt, dann wendet den Fladen mit einem gekonnten Luftschwung. Ansonsten einfach kurz kopfüber auf einen Teller klatschen und so die Seite wechseln. Wenn das von beiden Seiten angebraten ist, mit einem Pfannenwender zerhackstückeln - wie man das von Kaiserschmarrn kennt.

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Freitag, 29. Dezember 2017

Jahresrückblick auf Probieren und Studieren

Ein Jahr voller bunter, schneller und gesunden Rezepte geht zu Ende!
Da spendiere ich eine Liste mit all den gebloggten Rezepten in diesem Jahr und meine beiden Favoriten des Monats gibt es dazu ;)  
Okay, das ist mir nicht immer gelungen...

Vielleicht findet ihr ein paar Anregungen, mich würde es freuen! :)

Januar 
Vegetarische Maultaschen
Steckrüben-Püree
Tomatenreis mit Blumenkohl
Kartoffel-Buttermilchsuppe
Geschmorter Chirorée mit Kakao Nibs 
Rote Bete Spaghetti mit Erbsen
Rote Bete Pastinaken Banane Apfel Salat
Steckrüben-Eintopf
 
Persönlicher Favorit: Tomatenreis mit ofengeröstetem Blumenkohl , Rote Bete Spaghetti mit Erbsen

Februar
Kartoffel-Wirsing-Gratin
Schwarzwurzel-Ragout im Flädle
Mohren Cashew Curry 
Grünkohl Chips
Paprika-Sauerkraut mit Schupfnudeln
Joghurt-Kürbiskernpuffer
Gnocchi-Tomaten-Mozzarella-Auflauf
Pizzabrötchen ohne Hefe
Persönlicher Favorit: Grünkohl-Chips, Pizzabrötchen, Möhren-Curry, Schwarzwurzel-Flädle, Paprika-Sauerkraut mit Schupfnudeln (sorry, ich konnte mich nicht entscheiden!)
 März
Kartoffelwaffeln
Erbsensuppe mit Stremellachs
Süßkartoffel-Kichererbsen-Pfanne
Persönlicher Favorit: Süßkartoffel-Pfanne mit Kichererbsen
April 
Honigrüben mit Cashewnüssen
Pilz Masala
 Möhren Feta Pancakes
Kartoffelsalat mit Kichererbsen
Gemüse One Pot Gericht mit Spargel (Madame Rote Rübe) 
Persönlicher Favorit: Möhren Feta Pancakes


Mai 
Tomaten-Kohlrabi-Suppe mit Reis
Kubanischer Reispfanne mit Banane und Erdnuss (Excuse me but it's my life)
One Pot Pasta nach griechicher Art
Persönlicher Favorit: Tomaten-Kohlrabi-Suppe

Juni
Kohlrabi-RIsotto
Nudelsalat mit Kichererbsen, Gurke und Paprika
Rahmfladen mit Kartoffeln
Bulgursalat mit Minze (Naschen mit der Erdbeerqueen) 


Persönlicher Favorit: Nudelsalat mit Kichererbsen

Juli
Caprese Sandwich
Mediterrane Gnocchi-Pfanne
Räucherlachs-Crepes
Zucchinin Zitronen Pasta
Gemüse-Risotto auf Spinat
Persönlicher Favorit: Räucherlachs-Crepes, Gnocchi-Pfanne

 August
Pasta Tricolore mit Paprikagemüse
Erdbeer-Risotto mit Rucola und Parmesan
Süßkartoffel-Ecken mit Feta und Petersilie
Zucchini-Ricotta--Galette
Rote Linsen Falafel
Mediterraner Nudelsalat Tricolore

Persönlicher Favorit: Rote Linsen Falafel, Süßkartoffel-Ecken, Erdbeer-Risotto


 September
Kürbis-Tarte
Bratreis mit Ananas und Cashewnuss
Orientalisch gefüllte Paprika mit Cranberries
Zweierlei Wraps (mediterran & Ofengemüse)
Kisir 
Quarkplinsen
Persönlicher Favorit: Quarkplinsen, Wraps


Oktober
Kartoffel-Flammkuchen ohne Boden
Kürbissuppe
Mac and Cheese, halb-vegan
Kürbis-Gnocchi
Blumenkohl-Linsen-Curry
Kürbis-Hummus mit Quarkbratlingen
Tater Tots mit Möhrensalat aus dem Ofen
Spätzle mit Champignonsauce
Persönlicher Favorit: Kürbis-Gnocchi, Mac and Cheese


November
Kartoffel-Graupen-Eintopf mit Erbsen und Möhren
Rührei-Pfanne mit Brot
Spitzkohl-Reispfanne
Popovers mit Kräuter-Ricotta 
Wirsing-Lasagne
Roggennockerl mit Erbsen & Möhren
Persönlicher Favorit: Roggennockerl, Rührei-Pfanne

 Dezember
Ricotta-Gnocchi
Rote Bete Frischkost mit Möhren und Saaten
Ofen geröstete Rote Bete Apfel Suppe
Grünkohl-Wildreis-Gratin mit Käse
 
Persönlicher Favorit: Ricotta-Gnocchi, Rote Bete Frischkost

Und nun wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Dass wir alle glücklich, gesund und (und ich würde jetzt gerne ein weiteres Adjektiv mit g verwenden, aber außer geldgeil, griesgrämig und gebührenfrei* fällt mir gerade nichts ein, deshalb was anderes) 2018 für uns alle ein erfolgreiches und schönes Jahr wird!

*Der Blog bleibt gebührenfrei! ;)




Mittwoch, 20. Dezember 2017

Im Ofen geröstete Rote Bete Suppe mit Apfel

Neben roher geraspelter Rote Bete mit Möhren, Walnüsen, Kräutern und einem leckeren Dressing, liebe ich Rote Bete aus dem Ofen! Im Ofen geröstetes Gemüse ist nämlich nochmal eine ganz andere Nummer als langweilig im Wasserbad gegart 😉
Dieses Mal ist das Gemüse vom Blech aber nicht direkt auf den Teller gewandert, sondern hat einen Umweg vorbei am Pürierstab vorbei gemacht! Nach einem 30-minütigen Aufenthalt im Ofen ist die Bete nämlich schon recht weich und kann problemlos püriert werden. Damit es auch die Konsistenz einer Suppe bekommt, kommt noch Gemüsebrühe hinzu, Kräuter für den Geschmack, ein bisschen saure Sahne für die Cremigkeit. Und weil ich herzhafte Gerichte mit einem fruchtigen Touch liebe und die rote Bete einen ziemlich guten Buddy hat, der auch im Herbst seinen Auftritt genießt - gab es noch einen Apfel dazu!
Zutaten für zwei Portionen:
1 Zwiebel
2 Rote Beten (ca. 350 g)
1 Apfel
1 EL Rapsöl
ca. 300 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Schnittlauch oder Petersilie
4 EL saure Sahne
Salz und Pfeffer
1 Msp Zimt
1 EL Sonnenblumenkernmus 
Zubereitung:
Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden.
Rote Bete schälen (am besten mit Einweghandschuhen) und in Würfel schneiden. Rapsöl mit Salz, Zimt und Pfeffer verrühren und die Zwiebel und Betestücke darin wenden, sodass alles mit Öl benetzt ist. Das Gemüse auf ein Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze für ca. 20-30 Minuten backen, bis die Bete weich ist.
Das geröstete Gemüse in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren, dabei immer in wenig von der Gemüsebrühe zugießen.  So viel Brühe zu gießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer mag, kann noch einen Klecks Sonnenblumenkernmus zufügen, dass macht es cremiger. Zum Schluss fein gehackte Kräuter zufügen. Den Apfel waschen und in Scheiben oder Stücke schneiden. 
Suppe in tiefe Teller füllen und mit Apfelstückchen toppen sowie weiteren Kräutern und saure Sahne.


Dienstag, 12. Dezember 2017

Ricotta-Gnocchi mit Golden Spice Panade

Whoohoo!
 Ich glaube, ich entdecke gerade meine Liebe für Gnocchi! 

Nach den Gnocchi mit Rosenkohl, als Gratin mit Tomatensauce und Mozzarella, mediterran und in der Variante mit Kürbispüree im Teig, habe ich mich nun an Ricotta-Gnocchi gewagt! Was für ein Fest! Ich konnte mir gar nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet, denn: In diesen Gnocchi sind keine Kartoffeln drin! Nur Ricotta (italienischer, fettarmer Frischkäse), ein Eigelb und Mehl. 
Der Teig ist zwar sehr matschig und man denkt "Huch, was habe ich denn nun schon wieder verkehrt gemacht?", aber das muss so!
(Ich liebe diesen Satz, er passt immer:
Ich dachte, du wolltest dir die Haare blond färben und nicht blau?! - Das muss so!
Da sind noch Stücke im Kuchen drin, meintest du nicht, da kommt nur pürierter Kürbis rein?! - Das muss so!
Puh, der Boden liegt ja voller Mehl - Das muss so!)
Na ja, auf jeden Fall sind die Käse-Gnocchi echt eine Wucht. Frisch gekocht und gebraten sind sie super-luftig und der Käse schmilzt quasi im Mund, am nächsten Tag sind die Gnocchi dagegen fest, die Konsistenz erinnert dann tatsächlich an Hähnchen-Nuggets. Wer hätte es gedacht :D

Das Rezept habe ich von Pi mal Butter.
Gnocchi mal ganz ohne Kartoffeln - als Vorspeise auf Salat 

Zutaten für zwei Portionen
Für die Gnocchi:
250 g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
ca. 70 g Mehl

 Golden Spice Mix:
1 EL Kreuzkümmel
1 EL Koriandersamen (alternativ: gemahlenen)
1/2 EL gemahlener Kurkuma
1/2 EL gemahlener Ingwer
1/2 TL Cayennepfeffer
 Semmelbrösel
Außerdem:
Feldsalat
Kirschtomaten 

Zubereitung:
Für den Golden Spice Mix  den Kreuzkümmel und die Koriandersamen in einer Pfanne anrösten und anschließend fein mahlen in einem Mörser. Mit den restlichen Gewürzen vermischen.
Für die Gnocchi Ricotta und Eigelb verrühren. Salz und Mehl dazufügen und verkneten. Der Teig ist sehr matschig, aber das muss so! Wenn er sich leicht verkneten ließe, werden die Gnocchi nachher nicht luftig. Aus dem Teig eine Rolle formen (dafür ist noch etwas Mehl erlaubt). Mit einem Messer ca. 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Gnocchi auf etwas Mehl ablegen. Wasser in einem Kochtopf aufsetzen, hochkochen lassen, salzen und die Gnocchi vorsichtig reinplumpsen lassen. Bei mittlerer HItze die Gnocchi gar ziehen lassen (dauert ca. 3 Minuten). Wenn sie oben schwimmen, sind sie fertig und können mit einer Schaumkelle vorsichtig herausgeholt werden. Die Gnocchi am besten direkt (also unbedingt in noch warmen Zustand) in dem Golden Spice Semmelbröseln wälzen.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Ricotta-Gnocchi darin knusprig und goldbraun anbraten. Feldsalat waschen, ebenso die Kirschtomaten. Letzteres halbieren und mit dem Salat auf zwei Teller anrichten. Zuletzt mit den Gnocchi belegen.
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