Dienstag, 12. Dezember 2017

Ricotta-Gnocchi mit Golden Spice Panade

Whoohoo!
 Ich glaube, ich entdecke gerade meine Liebe für Gnocchi! 

Nach den Gnocchi mit Rosenkohl, als Gratin mit Tomatensauce und Mozzarella, mediterran und in der Variante mit Kürbispüree im Teig, habe ich mich nun an Ricotta-Gnocchi gewagt! Was für ein Fest! Ich konnte mir gar nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet, denn: In diesen Gnocchi sind keine Kartoffeln drin! Nur Ricotta (italienischer, fettarmer Frischkäse), ein Eigelb und Mehl. 
Der Teig ist zwar sehr matschig und man denkt "Huch, was habe ich denn nun schon wieder verkehrt gemacht?", aber das muss so!
(Ich liebe diesen Satz, er passt immer:
Ich dachte, du wolltest dir die Haare blond färben und nicht blau?! - Das muss so!
Da sind noch Stücke im Kuchen drin, meintest du nicht, da kommt nur pürierter Kürbis rein?! - Das muss so!
Puh, der Boden liegt ja voller Mehl - Das muss so!)
Na ja, auf jeden Fall sind die Käse-Gnocchi echt eine Wucht. Frisch gekocht und gebraten sind sie super-luftig und der Käse schmilzt quasi im Mund, am nächsten Tag sind die Gnocchi dagegen fest, die Konsistenz erinnert dann tatsächlich an Hähnchen-Nuggets. Wer hätte es gedacht :D

Das Rezept habe ich von Pi mal Butter.
Gnocchi mal ganz ohne Kartoffeln - als Vorspeise auf Salat 

Zutaten für zwei Portionen
Für die Gnocchi:
250 g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
ca. 70 g Mehl

 Golden Spice Mix:
1 EL Kreuzkümmel
1 EL Koriandersamen (alternativ: gemahlenen)
1/2 EL gemahlener Kurkuma
1/2 EL gemahlener Ingwer
1/2 TL Cayennepfeffer
 Semmelbrösel
Außerdem:
Feldsalat
Kirschtomaten 

Zubereitung:
Für den Golden Spice Mix  den Kreuzkümmel und die Koriandersamen in einer Pfanne anrösten und anschließend fein mahlen in einem Mörser. Mit den restlichen Gewürzen vermischen.
Für die Gnocchi Ricotta und Eigelb verrühren. Salz und Mehl dazufügen und verkneten. Der Teig ist sehr matschig, aber das muss so! Wenn er sich leicht verkneten ließe, werden die Gnocchi nachher nicht luftig. Aus dem Teig eine Rolle formen (dafür ist noch etwas Mehl erlaubt). Mit einem Messer ca. 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Gnocchi auf etwas Mehl ablegen. Wasser in einem Kochtopf aufsetzen, hochkochen lassen, salzen und die Gnocchi vorsichtig reinplumpsen lassen. Bei mittlerer HItze die Gnocchi gar ziehen lassen (dauert ca. 3 Minuten). Wenn sie oben schwimmen, sind sie fertig und können mit einer Schaumkelle vorsichtig herausgeholt werden. Die Gnocchi am besten direkt (also unbedingt in noch warmen Zustand) in dem Golden Spice Semmelbröseln wälzen.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Ricotta-Gnocchi darin knusprig und goldbraun anbraten. Feldsalat waschen, ebenso die Kirschtomaten. Letzteres halbieren und mit dem Salat auf zwei Teller anrichten. Zuletzt mit den Gnocchi belegen.
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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wildreis-Grünkohl-Gratin mit Käse

Das Rezept dümpelt schon seit einem Jahr auf meiner Warteliste herum...aber die Grünkohl-Saison ist im vollen Gange, also gibt es keinen Grund mehr, dieses Wildreis-Grünkohl-Gratin auf die lange Bank zu schieben!
 Gesehen habe ich dieses kleine, herzhafte Winterträumchen bei Miriam vom Blog unsermeeting. Liebe Miri, deine Bilder haben mich nicht davon abgehalten, das Gratin auszuprobieren! Schließlich kenne ich das Problem, dass man leckere Gerichte nicht unbedingt appetitlich fotografieren kann ;)

Grünkohl geht auch vegetarisch!

Zutaten für eine kleine Auflaufform:
75 g Wildreis
2 TL Butter
100 g Grünkohl
1 Zwiebel
Salz & Pfeffer
1 Prise Zucker
ca. 300 ml Gemüsebrühe
1 EL Rapsöl
 30 g gerieber Gouda
Semmelbrösel

Zubereitung:
Reis nach Packungsanleitung garen, sobald er ferig ist, das Kochwasser abgießen und einen TL Butter unter den Reis heben.
In der Zwischenzeit die Zwiebel abziehen, in Scheiben schneiden und in einem TL geschmolzener Butter in einer heißen Pfanne glasig andünsten, salzen, pfeffern und etwas mit Zucker bestreuen und zehn Minuten andünsten.
Währenddessen den Grünkohl waschen und im siedenen Gemüsebrühe blanchieren. Direkt nach dem Blanchieren in eine Schüssel mit Eiswasser geben, damit er die grüne Farbe behält. Anschließend gut abtropfen lassen und abtupfen und zu den Zwiebeln geben. Erneut fünf Minuten anbraten. Dann Reis mit Grünkohl, Zwiebeln und Käse vermischen. In eine Auflaufform geben, mit Semmebröseln bestreuen und alles bei 175° C Ober-/Unterhitze 10 Minuten überbacken.

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Samstag, 2. Dezember 2017

Fruchtige Rote Bete Möhren Rohkost mit ganz viel Biss und Hafer!

Haferflocken im Salat - mein neuester Streich!
Haferflocken könnte ich tatsächlich zu jeder Tages-und Nachtzeit essen...die passen irgendwie immer und zu allem. Und besonders hier im Salat - den habe ich drei Abende hintereinander gegessen!Immer ein wenig anders. Einen Abend war noch im Feta im Spiel, den anderen Abend geriebener Apfel...immer das was mir im finalen Moment in die Hände fiel.
Voller Vitamine und guter Fettsäuren - Colorful Eyecatcher - Super easy zubereitet

Zutaten für eine Portion:
1 große Möhre
1 mittelgroße rote Bete
1/2 geriebener Apfel (optional)
1 EL gehackte Walnüsse
1 EL Kürbiskerne
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
1/2 EL Ahornsirup
1 EL Petersilie, fein gehackt 
2-3 EL Haferflocken

Zubereitung:
Möhre und rote Bete schälen. Beides fein raspeln und vermengen. Apfelraspel ebenfalls untermengen. Kerne und Walnüsse zufügen. Öl, Essig und Ahornsirup verrühren, etwas salzen und Petersilie zufügen. Das Dressing unter die Rohkost heben, sodass es gleichmäßig verteilt ist. Zum Schluss die Haferflocken untermischen.
Sofort verzehren! 

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Montag, 27. November 2017

Winterliches Ofenglück: Wirsing-Lasagne

 Wirsing ist ja auch so ein Gemüse, was ich mir alleine höchst selten zubereite. Umso mehr freue ich (also wie man sich über Gemüse halt freuen kann), wenn ich bei meinen Eltern bin und meine Mutter einen Wirsing vom Einkaufen mitgebracht hat und ich mir dazu ein Rezept überlegen kann. Das Rezept für diese Wirsing-Lasagne hat sie mir aber vorab gegeben bzw. erzählt. Meine Mutter und ich kochen nicht immer unbedingt nach Mengenangaben, habe ich ja bei der Kürbissuppe schon erzählt. Ihre Anweisung war: Wirsing Lasagne - Bechamelsauce, Lasagneplatten und Wirsing schichten; zum Schluss kannst du noch Semmelbrösel obendrauf geben! Ich habe dann nur nochmal nachgefragt, ob ich den Wirsing vorher etwas dünsten soll, aber mehr musste da dann auch nicht zu gesagt werden 😄

Die roten Stückchen in der Wirsing-Lasagne ist übrigens Wildschinken. Ich habe die Lasagne nämlich bei meinen Eltern gemacht und die wollten den gerne für den Geschmack drin haben. Nicht sehr vegetarisch, aber den kann man ja auch einfach weglassen 😉
Wintergericht aus dem Ofen - sättigend - funktioniert auch mit Kartoffeln statt Lasagneblätter


Zutaten für 4 Personen
Für das Wirsinggemüse:
1 Wirsing
1 Zwiebel
2 EL Rapsöl
Salz & Pfeffer
 1 Prise Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Ingwer, frisch geraspelt oder gemahlen
ca. 500 ml Gemüsebrühe
1 gehäufter EL Dinkelmehl zum Andicken

9-12 Lasagneblätter (je nach Größe der Auflaufform)

Für die Bechamel-Sauce:
2 EL Butter
2 EL Dinkelmehl 
ca. 500 ml Milch
Salz & Pfeffer
Zwiebelpulver

3 EL Paniermehl

Zubereitung:
Zwiebel abziehen und fein würfeln. Einen großen Topf bereitstellen, 2 EL Öl zufügen und die Zwiebeln darin glasig andüsten. Währendessen den Wirsing waschen, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Den Wirsing zu den Zwiebeln geben und bei geschlossenem Deckel 10-15 Minuten dünsten, zwischendurch immer mal wieder umrühren. Danach mit der Gemüsebrühe aufgießen, Zitronensaft, eine Prise Zucker, Pfeffer, Ingwer und evtl. Salz würzen.
In der Zwischenzeit die Bechamelsauce herstellen: Dafür die Butter in einem kleinen Kochtopf schmelzen. Sobald diese ein bisschen blubbert, das Mehl zufügen und sofort (!) mit einem Schneebesen verrühren. Dene Topf vom Herd nehmen und die Milch eingießen und dabei ständig (!) rühren, damit nichts klumpt (ihr schafft das, ich habe es schließlich auch geschafft! ;) Nicht die ganze Milch auf einmal, erstmal einen Großteil (so 300 ml) und nach und nach den Rest. Die Sauce sollte nicht zu dickflüssig sein, da diese ja unter anderem auch dafür da ist, dass die Nudeln gar werden im Ofen später.
Nun eine Auflaufform fetten. Eine Kelle von der Bechamel-Sauce hineingeben, dass die Lasagneblätter, sodass der Boden bedeckt sind. Als drittes kommt der Wirsing (mit Kochflüssigkeit!) dazu, also ein Teil davon. Dann kommt wieder etwas Sauce, die Lasagneplatten, Wirsing...und so weiter, bis alles verbraucht ist!
Dann geht's ab damit in den Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze für 30 Minuten. Zehn Minuten vor Ende das Paniermehl über die Lasagne streuen und weiterbacken..

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Donnerstag, 23. November 2017

Pikante Popovers mit Kräuter-Ricotta-Füllung

Pfannkuchenteig in Muffinform - Das beschreibt Popovers ziemlich gut.
Und ich weiß gar nicht, warum sie mir vorher noch in den Sinn gekommen sind...
Denn Popovers sind echt nicht so fancy, sondern schon ziemlich bekannt. Und natürlich braucht es hierfür eine spezielle Backform, die ich von Hagen Grote habe. Im Gegensatz zur Muffinform ist diese hier nämlich deutlich höher und schlanker. Wie ist das eigentlich bei euch? Habt ihr zu Hause auch ein paar Backformen, die echt nur für bestimmte Gebäcke gebraucht werden? Oder rebelliert ihr gegen den Backformen-Wahn? Wenn ich eine Backform sehe, kann ich da echt nicht so einfach vorbei gehen. Wenn ich das Geld und den Platz hätte, hätte ich auch Springformen in allen Größen, verschieden Gugelhupfformen (besonders diese in Gipfelform 😍), 12er Muffinbleche, Minimuffin-Blech, dann eins für 6 Jumbo-Muffins...ach, wenn ihr Patces Patisserei kennt, dann wisst ihr, dass ich minimal Backformen-abhängig bin und einmal im Monat zur Selbsthilfegruppe der Anonymen-Backformsüchtigen gehe. Dort bringt jeder jedes Mal ein Gebäck mit, welches in einer speziellen Backform gebacken wurde. Mit dem Grund dass die Formen dann ja regelmäßig genutzt werden und der Kauf total gerechtfertig war und man kein schlechtes Gewissen mehr haben muss 😉
 Ach sorry, mir geht gerade die Fantasie mit mir durch. Wenn ich einmal drin bin...
Aber genug geschwafelt, dieser Popovers-Form waren direkt zwei Rezpete beigefügt. Eins in herzhaft und eines süß. Ich habe mich für die herzhafte Variante entschieden mit Kräutern und Ricotta als Füllung. Der Teig ist super easy, fix hergestellt und enthält nur Milch, Eier, Mehl und Salz. That's it.
Den Teig gießt ihr dann in die Mulden der Form. Die Form müsst ihr vorher aber unbedingt im Ofen stellen, damit sie schön heiß ist, wenn der Teig hineinkommt. Bei hoher Hitze backen die Popovers 10 Minuten, dann wird die Hitze reduziert und die Gebäckstücke werden weitere 30 Minuten gebacken. Dabei laufen sie wirklich in Höchstform auf! Ganz großes Kino, schaut es euch an! Verzehren tut ihr sie am besten ganz frisch aus dem Ofen, dann sind sie außen knusprig und innen weich, fast schon wie ein Croissant. Also ein bisschen so.
Die Popovers-Form
Wenn ihr keinen Bock auf die Füllung habt, lasst sie weg und macht nur das Grundrezept.

Zutaten für den Grundteig für 6 große oder 12 kleine Popovers:
260 ml Milch
2 Eier
140 g Dinkelmehl (Weizen geht auch)
1/2 TL Salz

Ricotta-Füllung:
250 g Ricotta
1/2 TL Salz
2 EL Gartenkräuter

Zubereitung:
Ricotta mit Salz und Kräutern verrühren.
Den Ofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform mit Öl einpinseln und in den Ofen stellen, damit sie heiß wird.
Eier und Milch verquirlen. Salz und Mehl zufügen und kurz klumpenfrei untermixen. Die Popovers-Form aus den Ofen nehmen und den Teig in alle sechs Mulden gleichmäßig verteilen. Zum Schluss Pro Mulde einen gehäuften TL Ricotta in den Teig plumsen lassen.
Bei 220° Ober-/Unterhitze die Popovers 10 Minuten backen, dann auf 180° C herunterschalten und weitere30 Minuten backen. Auf keinen Fall währenddessen die Ofentür aufmachen, dann fallen sie zusammen!!! Nach dem Backvorgang die Popvers aus der Form lösen (geht super easy) und mit dem restlichen Ricotta verzehren.
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Dienstag, 21. November 2017

Spitzkohl-Pfanne mit Wildreis, Lauch und Karotten

 Kohl ist ja nicht so ein favorisiertes Gemüse bei mir was die Zubereitung angeht. Denn oft braucht Kohl 'ne ganze Weile bis er gegart ist. Zum anderen ist ein ganzer Kohlkopf echt viel für eine Person und änlich wie beim Kürbis isst man gut und gerne drei Tage lang an einem Exemplar. Meist mache ich aus Rot-,Spitz- und Weißkohl Rohkostsalate, die ich abends esse. Aber drei Abende hintereinander denselben Salat ist etwas langweilig und deshalb nehme ich mir jetzt mal vor, den Kohl auch gegart in meinem Mittagessen zu integrieren. Mal sehen wie gut mir das jetzt in der Kohl-Saison gelingt ;) Denn Kohl ist in der kalten Jahreszeit eines der wenigen Gemüse, die aus Deutschland kommen und Regionalität finde ich einfach eine wichtige Sache und möchte sie so gut es geht auch umsetzen.
Schnelles Kohlgericht - glutenfrei - vegan

Zutaten für eine große Portion:
75 g Reis (bei mir Wild-und Naturreis gemischt)
1/2 Lauch
3 Möhren
1/4 Spitzkohl
Salz & Pfeffer
Paprikapulver, Petersilie
Rapsöl

Zubereitung:
 Reis nach Packungsanleitung garen.
Währenddessen Lauch halbieren, waschen und in Ringe schneiden. Die Ringen nochmals unter kaltem Wasser abspülen. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
Eine Pfanne mit Rapsöl erhitzen, Möhren und Lauch darin einige Minuten anbraten.
Spitzkohl waschen, den Strunk enfernen und den Kohl in ganz feine Streifen schneiden (dazu unbedingt ein scharfes Messer mit einer breiten Klinge nehmen). Den Spitzkohl zu dem Möhren und Lauch geben, kurz mitbraten und anschließend einen passenden Deckel auf die Pfanne setzen und alles ca. zehn Minuten bei mittlerer Hitze garen. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Paprika und fein gehackter Petersilie würzen.
Den gegarten Reis zu dem Gemüse geben und einige Minuten knusprig mit anbraten.
Fertig!

Wer mag kann noch (vegetarische) Würstchen mit dem Reis und Gemüse anbraten! Oder Feta dazugeben. Ist dann nur nicht mehr unbedingt vegan ;)


Donnerstag, 16. November 2017

Kartoffel-Graupen-Risotto mit Möhren & Erbsen

Zuerst wollte ich das Gericht hier Graupotto nennen, aber irgendwie klang das komisch und keiner hätte sich wahrscheinlich einen Reim drausmachen können, was sich dahinter verbirgt. Deswegen habe ich alle Zutaten ausgeschrieben ;) Das ist Risotto nur statt Reis mit Graupen. Kennt ihr Graupen? Das war früher (sogar noch vor meiner Zeit ;D) ein Arme-Leute-Essen. Und auch heute ist es immer noch verdammt günstig im Supermarkt. Könnte eigentlich auch ein Stundenten-Essen sein, aber was wahrscheinlich viele abgeschreckt ist die lange Garzeit von knapp 30 Minuten.Die finde ich auch nicht so ganz nice, aber ich finde Graupen ganz lecker und habe da öfters mal Appetit drauf. 
Weil ich beim letzten Graupen-Jieper aber auch noch Kartoffeln hatte, die langsam schrumpelig wurden kamen die auch noch hinzu. Möhren und Erbsen für den Farbtuper im Essen, der Nährstoffe zuliebe und um der DGE-Empfehlung "5 am Tag" näher zu kommen ;)

Deftig für die kalte Jahreszeit - sättigend dank Kartoffeln und Graupen - vegan ohne die Butter zum Schluss - schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt

Zutaten für zwei Portionen:
1-2 Schalotten oder eine Zwiebel
2 EL Rapsöl
ca. 150 g Graupen (Trockengewicht)
ca. 400 g Kartoffeln 
3-4 Möhren
200-250 g TK-Erbsen 
ca. 400 ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
1TL getrockneter Majoran 
1-2 Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten
2 TL frische oder TK-Petersilie
2 TL Butter für den Geschmack 

Zubereitung:
Öl erhitzen in einem Topf. Zwiebel oder Schalotte abziehen und fein hacken. Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden, mit den Möhren ebenso verfahren. Die Zwiebeln im Öl glasig anschwitzen, dann die Kartoffeln und Möhrenstücke hinzufügen. Wenn sich am Boden ein paar Röstaromen gebildet haben, die Graupen zufügen und mit Gemüsebrühe ablöschen. Alles 25-30 Minuten köcheln lassen und mit Majoran würzen. Fünf Minuten vor Ende die Erbsen und Lauchzwiebeln einstreuen und abschmecken.
Je nachdem, ob ihr es lieber flüssiger mögt (wie ein Eintopf) oder fester (wie ein Risotto) mehr Brühe zufügen. Ich mag es lieber fester und habe zum Schluss noch etwas Butter über dem Graupotto schmelzen lassen. 
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Freitag, 10. November 2017

Rührei-Pfanne mit Brot {Resteküche}

Rührei mit Brot? Ein typisches Abendessen, wenn man mal keine Lust auf Käse & andere Brotaufstriche und -beläge hat. Aber Brot im Rührei? JA! Eine prima Idee, wenn das Brot mal wieder zu schnell trocken geworden ist oder man sich bei der Menge verschätzt hat ;)
#nichtdasmirdasbekanntvorkommt #aberja #eskommtschonmalvor  

Leider waren alle Kräuter-Vorräte vernichtet bzw. wurden meine TK-Kräuter von einem Mitbewohner bereits genutzt #justWGthings🤷
 Nur ein bisschen Kresse konnte noch als Deko agieren.

Resteverwertung für altbackenes Brot - Rührei mal anders - dazu passt vielerlei Gemüse


Zutaten für eine Portion:
2 Scheiben (altbackenes) Brot
1 Ei
1 EL Milch
Salz & Pfeffer
1 EL Rapsöl
frische Kräuter wie Schnittlauch, Kresse oder Petersilie (nach Belieben), fein gehackt 
75 g Kichererbsen (optional, mussten bei mir nur weg)

Zubereitung:
Das Brot in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne ein bisschen Rapsöl erhitzen und das Brot anrösten. In der Zwischenzeit Ei und Milch verrühren, salzen und pfeffern. Wenn das Brot knusprig ist (dauert ein paar Minuten) noch etwas Öl hinzufügen und das Ei darüber gießen, kurz anstocken lassen und dann mit dem Pfannenwender hin und her schaben. Wenn das Ei gegart ist, die Kräuter kurz untermischen und sofort auf den Teller geben und essen :)

Sonntag, 5. November 2017

Roggen-Nockerl mit Erbsen & Süßkartoffeln

Dieses Gericht ist eine tolle Alternative, wenn man gerade mal keinen Bock auf Kartoffeln, Nudeln oder Reis hat, aber dennoch nicht nur an einer Selleriestange knabbern möchte 😉
(Das musste ich zum Glück noch nie, Sellerie-Allergie sei Dank!)
Die Nockerl sind auch entgegen aller Erwartungen ruckzuck gemacht. Man verrührt lediglich Mehl mit Salz, Ei und Milch, sticht mit zwei Teelöffeln kleine Portionen ab und gart diese dann wenige Minuten im Topf. Dazu kann man das Gemüse kochen, welches man gerade da hat. Bei mir waren das Erbsen und eine halbe Süßkartoffel. Die habe ich einfach separat gekocht und zum Schluss mit den Nockerln vermengt. Ein bisschen gute Butter für den Geschmack. Eine Mehlschwitze wäre eine Alternative dazu. Sind dann nur ein paar Arbeitsschritte mehr zum Mittagessen 😉 Statt Roggenmehl eignet sich auch jedes andere Mehl. Beim nächsten Mal probiere ich es auch mal mit Dinkelvollkornmehl - der Abwechslung zu Liebe 😉
sättigend - eine andere Sättigungsbeilage - super schnell gemacht

Zutaten für 1 gute Portion:
100 g Roggenmehl Typ 1150 (andere Mehle klappen bestimmt auch, Roggenmehl ist nichts jedermanns Sache, da es sehr herzhaft schmeckt)
1 Prise Salz
1 Ei
ca. 50 ml Milch

150 g Erbsen
1/2 Süßkartoffel
1 TL Butter

Zubereitung:
Mehl mit Salz mischen. Das Ei zufügen, ebenso die Milch und alles zu einer zähflüssigen Masse verrühren. Falls sie zu fest ist, mehr Milch zufügen.
Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und salzen. Von dem Nockerl-Teig mit zwei Esslöffeln jewels kleine Portionen abstechen und ins Kochwasser schaben. Solange bei mittlerer Hitze garen bis die Nockerl an der Wasseroberfläche schwimmen (dauert 2-3 Minuten). Mit einer Kelle abschöpfen und auf einen Teller geben.
Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den TK-Erbsen in kochendes Salzwasser geben und einige Minuten garen. Das überschüssige Wasser abgießen und mit ein bisschen Butter verfeinern. Die Nockerl unter das Gemüse heben und servieren.

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Montag, 30. Oktober 2017

Halb-veganes Mac 'n' Cheese oder einfach 'Überbackene Maccaroni mit Gemüsesauce'

Mit veganisierten Rezepten ist das ja immer so eine Sache...klappt halt nicht immer ;)
Zumindest stellte ich mir das nicht-vegane Mac 'n' Cheese anders vor. Aber wenn man nicht mit überhöhten Ansprüchen an die Sache rangeht und denkt "Das muss jetzt aber auch haargenau so schmecken!", ist das hier echt ein super leckeres Rezept. Ich werde es zumindest noch öfters machen!
Die Grundlage basiert auf gekochten Kartoffeln und Möhren. Vorab wird eine Zwiebel oder Schalotte angeschwitzt. Für die Sämigkeit kommen gemahlene Cashewnüsse hinein. Würze geben Gemüsebrühe. Paprikapulver und Senf (letzteres auf keinen Fall weglassen). Damit es flüssiger wird, kommt noch etwas (Pflanzen-)Milch dazu. Bei mir war das Kuhmilch. Deshalb ist es auch nur halb-vegan ;D

mit Pflanzenmilch auch komplett vegan - herrlich würzig - die etwas andere Nudelsauce

Zutaten für 2 Portionen (kleine Auflaufform):
200 g Maccaroni
1 Zwiebel
1 mittegroße Möhre
1 mittelgroße Kartoffel
30 g Cashewkerne
ca. 200 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml Milch (für die vegane Variante: Haferdrink)
1 Msp Paprikapulver
1/2-1 TL Senf
2 EL Vollkorn-Semmelbrösel
Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Sobald es hochkocht, etwas Salz zufügen und die Maccaroni und nach Packungsanleitung garen und anschließend das Wasser abgießen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden.Die Möhre und Kartoffel schälen und ebenso in kleine Stücke schneiden. In einem weiteren Topf etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebel darin einige Minuten glasig andünsten. Anschließend die Möhren-und Kartoffelstücke zugeben und einige Minuten anrösten. Danach mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 8-10 garen, bis die Kartoffeln weich sind.
Die Cashewkerne im Mixer ganz fein mahlen. Das gegarte Gemüse, Senf, Milch und das Paprikapulver dazugeben und nochmal durchmixen. Wenn die Konsistenz zu zähflüssig ist, mehr Milch zufügen. Diese sämige Sauce nun zu den gegarten Nudeln geben und miteinander vermengen. Eine Auflaufform mit etwas Öl oder Butter fetten und die Nudeln mit der Sauce darin verteilen.

Zum Schluss mit Semmelbrösel bestreuen und bei 200° Ober-/Unterhitze für 10-15 Minuten backen.

Guten Appetit!


Mittwoch, 25. Oktober 2017

Kürbissuppe mit Pumpernickel-Croutons {Internationaler Kürbistag}

Wie macht ihr eigentlich eure Kürbissuppe? Mit oder ohne Kokosmilch? Kommen Kartoffeln rein zur Bindung? Würzt ihr mit Kreuzkümmel und Ingwer oder nur klassisch mit Gemüsebrühe?
Ich glaube ja, dass jede Familie ihr eigenes Kürbissuppenrezept hat. Außer meine. Wir vergessen nämlich immer und die Rezepte aufzuschreiben oder zu markieren (wenn wir sie aus Zeitschriften haben). Das ist übrigens ein Grund weshalb ich blogge: Damit ich mir die guten Rezepte sofort notiere, verewige und von überall darauf zugreifen kann 😉
Neulich zum Beispiel als ich die Kürbis-Tarte machen wollte, habe ich das Rezept nicht gefunden. Meine Mutter hatte es nicht in ihre persönliche Rezeptekladde notiert und ich nicht in meine...also habe ich mich an einen Berg Zeitschriften gesetzt. Zum Glückt hatte ich vor Jahren mal die Zeitschriften nach Jahreszeiten sortiert, so ging es relativ schnell 😀
Das Gute an Zeitschriften ist ja, dass man die bei der Zubereitung des Essens gerne mal voll kleckert. Mein Credo ist ja: Je eingesauter die Rezepteseite, umso besser das Rezept!
Das Rezept für die Kürbis-Tarte habe ich so neulich wiedergefunden, aber das für die Kürbissuppe war nicht aufzutreiben. Da ich das Kochen aber von meiner Mutter gelernt habe, haben wir denselben Stil: Es kommt einfach immer das rein, was da ist - ohne das großartig Reste entstehen. Soll heißen: Ein ganzer Kürbis, eine Dose Kokosmilch, der Rest nach Gefühl und Geschmack. #soeinfachistkochen

Die Kürbissuppe blogge ich extra zum internationalen Tag des Kürbisses zusammen mit anderen Bloggern aus dem Münsterland und Umgebung. Wie schon im Frühjahr mit den Karotte...

Hier ist eine vollständige Liste aller Blogger, die dieses Mal dabei sind! 

 Tina von Küchenmomente: www.kuechenmomente.de/
Regina von Kochen aus Liebe
Felix von Felix´Kochbook www.felixkochbook.de
Annemarie von Kleines Fräulein Cupcake www.kleinesfräulein.de
Leila von MünsterMama www.muenstermama.de
Julia von Naschen mit der Erdbeerqueen www.naschenmitdererdbeerqueen.de
Michael von SalzigSüssLecker www.salzig-suess-lecker.de
Patricia von Patces Patisserie www.patces-patisserie.blogspot.de
Patricia von Probieren und Studieren www.probieren-und-studieren.blogspot.de


Zutaten für 4 Personen (macht einfach mehr und ladet wen ein oder friert was ein für schlechte Zeiten ;)
1 Kürbis (egal ob Hokkaido oder Butternut)
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
4 Kartoffeln (mittelgroß)
1-2 EL Rapsöl
ca. 400 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch (400 g)
Salz & Pfeffer
1 TL Curry
Gemahlener oder frischer, fein gehackter Ingwer
etwas frischer oder gemahlener Koriander (wer's mag) 
Topping:
Frische Petersilie
4 Scheiben Pumpernickel
2 TL Butter

Zubereitung:
 Für das Topping Pumpernickel grob zerbröseln. In einer Pfanne die Butter erhitzen und das Pumpernickel darin knusprig anrösten.

Den Kürbis waschen (beim Hokkaido) oder schälen (beim Butternut). Anschließend in kleine Stücke schneiden (irgendwas zwischen Walnussgroß und Haselnussgroß ;). Die Kartoffeln schälen, abwaschen und in kleine Stücke schneiden.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel abziehen, fein würfeln und im Öl anschwitzen, den Knoblauch ebenso. Die Kürbis-und Kartoffelwürfel hinzufügen und alles einige Minuten dünsten. Dann mit so viel Gemüsebrühe ablöschen, dass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Auf höchster Stufe aufkochen lassen, dann die Hitzer herunterregeln und ca. 15-20 Minuten köcheln lassen bei mittlerer Hitze. Die Kürbis-und Kartoffelstücke sollten weich sein. Zum Schluss pürieren, die Kokosmilch zufügen und nach Gusto mit den Gewürzen abschmecken.

Die Kürbissuppe auf die Teller verteilen und mit den Pumpernickel-Croutons und der Petersilie dekorieren.
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